OFFENE ATELIERS: NEUER STANDORT NEUE KÜNSTLER, NEUER NAME AUF DEM GLEICHEN KASERNENGELÄNDE (SONNTAG, 02.12.2007 VON 12- 16 UHR)

Vor fast genau einem Jahr gab es noch letzte Gespräche zur Rettung der Panzerhalle: Aussichtslos.

Zu unbeweglich der Eigentümer, zu hoch die Landesgrenze, zu kompliziert die politischen und verwalterischen Zuständigkeiten zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg.

Noch vor Wintereinbruch war die Halle abgerissen - die KünstlerInnen in letzter Sekunde in die schräg gegenüberliegenden ehemaligen Mannschaftsunterkünfte der Kaserne Waldsiedlung geflohen.

Dank der beharrlichen Vermittlungsbemühungen der damaligen Ortsbürgermeisterin Doris Maria Langenhoff, der Leiterin des Fachbereichs für Kultur und Museum Frau Dr Birgit-Katharine Seemann, der kooperativen Bereitschaft des Kommunalen Immobilienservice KIS der Landeshauptstadt Potsdam und -last not least- der immerwährenden Unterstützung des MWFK und des ganz besonderen persönlichen Engagements von Frau Dr. Johanna Wanka gewiss, ist es im letzten Moment gelungen, den künstlerischen Standort in Groß Glienicke, im Potsdamer Norden, zu erhalten.

Die Gemengelage am Standort ist in vielerlei Hinsicht die gleiche geblieben: die politische Grenze zwischen Kapitalismus und Kommunismus ist vor fast 20 Jahren gefallen, die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg bleibt: die Künstler auch!

Von der Halle keine Spur mehr – sind der Förderverein und alle, denen die Arbeit der Panzerhalle in den letzten 13 Jahren ans Herz gewachsen ist, jetzt gefordert, diesem Verlust mit einer neuen Programmatik entgegenzutreten!

Wir begrüßen sieben neue KünstlerInnen in unserem Verein und freuen uns auf die Interpretation und Gestaltung der neuen Möglichkeiten in und mit dem neuen Haus.

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