OFFENE ATELIERS MIT BEGLEITENDER AUSSTELLUNG ZU STATTFINDENDEN WORKSHOPS IM ATELIERHAUS (06.05.2012, VON 11-18 UHR)…

Nach seinem Neujahrsempfang am 22. Januar öffnete NEUES ATELIERHAUS PANZERHALLE am 6. Mai im Rahmen der landesweiten Veranstaltung >Tag der Offenen Ateliers< zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Türen von 12-18 Uhr. Alle Künstlerinnen und Künstler standen zum Gespräch bereit, Carsten Hensel zeigte eine Performance. Für Kaffee, Kuchen, Sekt und Selters wurde gesorgt.

Dieses Mal verwies die begleitende Ausstellung auf einen anderen Schwerpunkt des Atelierhauses und zeigte Arbeiten, die in Workshops und Kursen entstanden sind - ergänzt durch Dokumentationsmaterial.
Seit 2007 werden hier von Künstlerinnen und Künstlern für alle Altersgruppen Seminare, Kurse und Workshops in Bildhauerei, Malerei und Zeichnen angeboten. Diese gehören wie Ausstellungen und Offene Ateliers zur gemeinnützigen Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, nur mit dem Unterschied, dass es sich hierbei um individuelle Angebote und Dienstleistungen einzelner Künstler handelt, für die sie ein Honorar verlangen. Einige von ihnen arbeiten außerdem als Lehrbeauftragte oder in Kunstprojekten an Schulen. Sie kennen die Bandbreite künstlerischer Bildung von der kindlichen Früherziehung über Vermittlung technischer und gestalterischer Fertigkeiten an interessierte Erwachsene bis hin zur Erzieherausbildung, Lehrerweiterbildung und zum Kunsttherapiestudium.
Auch sie selbst nehmen an Weiterbildungsprogrammen teil. Denn es geht ihnen nicht nur um das Zeigen von Kunst in Ausstellungen, sondern auch um die Erfahrbarmachung künstlerischer Strategien.

Die Atelierhauskünstler haben sich mit ihrem Förderverein ein Netzwerk für beide Bereiche geschaffen, das ihnen hilft, Zielgruppen zu generieren und Angebote zu publizieren. Die Schnittstelle zwischen Erwerbstätigkeit und kostenloser Gemeinnützigkeit müssen der Verein und die Künstler für sich immer wieder neu ausloten - das eine hat mit dem anderen zu tun und kann sich gegenseitig stärken.
Ziel des Vereins ist es, diese Stärke auszubauen, damit möglichst viele Menschen daran partizipieren können.

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